Willkommen bei Umzug ins Leben
Wir – Coralie und Susanne – nehmen dich mit auf eine persönliche Reise durch Angst, Selbstzweifel und große Lebensumbrüche.
Wir – Coralie und Susanne – nehmen dich mit auf eine persönliche Reise durch Angst, Selbstzweifel und große Lebensumbrüche.
Als Mutter und Tochter sprechen wir offen über mentale Gesundheit, Veränderung und das Erwachsenwerden. Du bekommst Einblicke in Coralies Weg mit Panikattacken und Susannes Perspektive als Therapeutin.
🎙️ Authentisch. Unperfekt. Mit Hoffnung im Gepäck.
#56 Was fühlst du wirklich?
Warum es deiner psychischen Gesundheit guttut, Gefühle genauer zu unterscheiden
07.09.2026 26 min
Was fühlen wir eigentlich, wenn wir sagen: „Mir geht’s schlecht“? Und warum macht es für unser Gehirn einen Unterschied, ob wir Angst, Wut, Ekel, Nervosität oder Aufregung empfinden?
In dieser Folge sprechen wir über emotionale Granularität, also über die Fähigkeit, die eigenen Emotionen möglichst differenziert wahrzunehmen und voneinander zu unterscheiden. Denn je genauer wir unsere Gefühle und die dazugehörigen Körperempfindungen kennenlernen, desto differenzierter werden die Konzepte, auf die unser Gehirn bei seinen Vorhersagen zurückgreifen kann.
Dabei wird es ziemlich praktisch: Coralie beschreibt, wie sich Ekel für sie in einer ganz bestimmten Situation anfühlt und Susanne stellt überrascht fest, dass sie dieselbe Situation überhaupt nicht mit Ekel verbinden würde. Ein schönes Beispiel dafür, dass ein und dieselbe Emotion bei verschiedenen Menschen unterschiedlich erlebt und mit unterschiedlichen Erfahrungen verknüpft sein kann.
Wir schauen außerdem auf das Affektkreuz mit Valenz und Arousal: Fühlt sich etwas angenehm oder unangenehm an? Steckt viel oder wenig Energie im Körper? Und wo genau nehmen wir diese Körperempfindungen wahr?
Am Beispiel von Prüfungsangst, Nervosität und Aufregung wird deutlich, wie ähnlich sich körperliche Signale anfühlen können und wie unterschiedlich unser Gehirn sie trotzdem einordnen kann.
Und dann wären da noch Gläser und Eimer. Denn unser Gehirn lernt aus Erfahrungen, aber es kann auch neue Erfahrungen machen und seine bisherigen Vorhersagen verändern. Nur weil man einmal aus einem Eimer getrunken hat, muss man schließlich beim nächsten Besuch nicht gleich den ganzen Tisch mit Eimern decken.
Zum Schluss entsteht daraus bereits die Idee für die nächste Folge: ein persönliches „Vokabelbuch der Emotionen“, mit dem wir unsere eigene emotionale Landkarte Stück für Stück differenzierter kennenlernen wollen.
Und dann wären da noch Gläser und Eimer. Denn unser Gehirn lernt aus Erfahrungen, aber es kann auch neue Erfahrungen machen und seine bisherigen Vorhersagen verändern. Nur weil man einmal aus einem Eimer getrunken hat, muss man schließlich beim nächsten Besuch nicht gleich den ganzen Tisch mit Eimern decken.
Zum Schluss entsteht daraus bereits die Idee für die nächste Folge: ein persönliches „Vokabelbuch der Emotionen“, mit dem wir unsere eigene emotionale Landkarte Stück für Stück differenzierter kennenlernen wollen.
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